Die visuelle Stimme : „Instagram im Marketing“ – ein #DMWAcademy-Workshop

Volles Loft beim Workshop der #DMWHH zum Thema „Instagram Marketing“ am 11. März im betahaus Hamburg. Kristina Kobielke vermittelte mit großer Begeisterung eine umfassende Mischung an Themen rund um die Marketingkommunikation mit Instagram.

An einem frühlingshaften Freitagnachmittag trafen sich 24 Personen zum Workshop „Instagram im Marketing“ in der lauschigen Loftatmosphäre des betahaus Hamburg. Nach der Begrüßung durch Anke Nehrenberg stieg Instagram-Spezialistin Kristina Kobilke mit „voller Kraft voraus“ in das Thema ein.

RElevanz: 400 Mio. Nutzer. 80 Mio. Bilder täglich

Lauschige Loft-Atmosphäre

Lauschige Loft-Atmosphäre. Foto: Renate Brokelmann

Zunächst hörten wir einige Statistiken zur Relevanz der Plattform: Innerhalb eines Dreivierteljahres (Dezember 2014 bis September 2015) ist Instagram weltweit um 100 Millionen Nutzer auf ca. 400 Millionen aktive Nutzer gewachsen. Die aktuelle Zahl wird auf 500 Millionen geschätzt. Ein rasantes Wachstum, welches nur mit den Anfangszeiten von Facebook vergleichbar ist. Täglich werden weltweit 80 Millionen Bilder auf Instagram geteilt. In Deutschland nutzen derzeit ca. 9 Millionen Nutzer Instagram (Stand Januar 2016).

Für & Wider: Instagram verändert Sichtweisen – und findet auch im realen Leben statt

Laut einer Studie von Creative Lens verändert Instagram die Art, wie Menschen die Welt sehen. Instagrammer bilden mithilfe ihrer Posts tagtäglich durchaus unterschiedliche, persönliche Realitäten ab. Dies wird aber auch durch Accounts wie beispielsweise der Sociality Barbie persifliert. Kristina zeigte viele Beispiele von Accounts und auch Aktionen wie beispielsweise Instameets – regionale Treffen von Instagrammern im realen Leben –, oder Instagrammerdown – und das fanden wir alle sehr amüsant –, bei denen sich Instagrammer treffen, um sich dann auf dem Boden liegend von oben fotografieren zu lassen.

Don’t sell, tell!

Instagram - die visuelle Stimme und menschliche Seite Deines Unternehmens

Wichtig! Foto: Renate Brokelmann

Zum Thema Strategie zeigte Kristina uns auch zahlreiche anschauliche Beispiele zu verschiedenen Use Cases. Ob Branding, PR, Vertrieb, Crowd Sourcing oder Employer Branding, Instagram bietet für viele Ziele eine Plattform. Auch die Zieldefinition anhand von bspw. KPIs, Zielgruppendefinition anhand von Personas sowie Postingfrequenzen riss Kristina an. Wobei mir wieder deutlich wurde, dass es in der Regel auf das geschickte Storytelling (produkt-, kunden-, mitarbeiterzentriert, Making ofs etc) jenseits der reinen Produktabbildung ankommt – und das ist je nach Zielgruppe und Markt hochindividuell.

Geben, geben, geben, geben!

Aufmerksame Teilnehmende

Aufmerksame Teilnehmende. Foto: Renate Brokelmann

Wie erreicht man nun die gewünschte Reichweite? Neben dem guten Content ist vor allem der zielgerichtete Einsatz von Hashtags relevant. Hierzu entbrannte eine Diskussion, ob man nun möglichst viele Hashtags einsetzen müsse oder nicht. Welche und wieviele Hashtags sich für die eigene Marke eignen, erfährt man am Besten durchs Machen. Aber auch die soziale Interaktion ist wichtig, um Reichweite zu erzielen – das gilt für Instagram genauso wie für andere Plattformen. Kurzum: Man muss der Community viel geben, um mit ihr die eigenen Ziele erreichen zu können. Wie kann man noch Aufmerksamkeit für den eigenen Kanal bekommen? Durch Wettbewerbe, Teilnahmen an InstaMeets und an WHPs und DHPs – fragt Kristina am besten selbst, was das alles ist 😉

USE-CASES

Für die unterschiedlichen Ziele zeigte Kristina uns weitere, handfeste Beispiele, anhand deren mögliche Taktiken deutlich wurden. Hier spielte sowohl Influencermarketing als auch eine geschickte Strategie für den eigenen Channel eine Rolle. Zum Beispiele mithilfe von Wettbewerben oder Community-Themen wie #onthetable, #instaderwoche oder #freitagfluff aber auch Social Commerce können die jeweiligen individuellen Ziele erreicht werden.

Erfolgsanalyse & Tools

Zum Abschluss zeigte Kristina uns noch einige Tools zur Analyse bzw. zum Betreiben eines Instagram-Accounts.

INSTABEER ANSTELLE VON INSTAWALK

Instabeer

Instabeer. Foto: Renate Brokelmann

Nach diesem sehr guten aber auch intensiven Workshop war die magnetische Anziehungskraft des betahaus-Tresens für einige von uns stärker als die Linse des eigenen Smartphones, andere verabschiedeten sich in den Feierabend… Mein Fazit: Innerhalb kürzester Zeit habe ich viel über die Möglichkeiten von Instagram erfahren und entschieden, zunächst meinen persönlichen Instagram-Account wiederzubeleben, bevor ich ein neues Projekt auf Instagram starte.

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