Podiumsdiskussion bei den #dmwMuc: „Content im Web – wer soll das bezahlen?“

Die DMW München laden ein: Am 19. Februar diskutieren auf unserem Themenabend Katharina Borchert (CEO „Spiegel Online“), Jochen Wegner (Chefredakteur „Zeit Online“), Stefan Plöchinger (Chefredakteur „Süddeutsche.de“) und Tanja Gabler (Leitung Onlineredaktion „Internet World Business“) zum Thema Bezahlung von Journalismus im Netz.

Content im Web – Wer soll das bezahlen?

Am 19. Februar sehen wir uns in der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing e. V. (BAW) – die BAW ist  unser Gastgeber für den Themenabend und zugleich Hosting-Kooperationspartner. Dort sind die Köpfe der führenden Online-Medien bei den #dmwMuc zu Gast und setzen damit in München einen Diskurs fort, der 2013 auf der re:publica in Berlin begann. Im Nachgang des dort stattgefundenen Panels „Digital by default – Digital Natives der Herzen im Journalismus“, werden sich unsere Gäste, moderiert von Su Steiger, intensiv mit der aktuellen Situation und Entwicklung rund um Bezahlung für journalistischen Content im Netz auseinandersetzen.

Jochen Wegner, Katharina Borchert, Stefan Plöchinger  (Foto: Sandra Schink)

Auf der re:publica 2013 – Jochen Wegner, Katharina Borchert und Stefan Plöchinger (Foto: Sandra Schink)

Die Zahlen aus den USA lassen beispielsweise rätseln, ob es sich wirklich lohnt, eine Paywall aufzubauen oder ob nicht andere Modelle die Finanzierung der Online-Angebote sichern können. In Deutschland gibt es verschiedene Ansätze: Die Verlagshäuser sind teilweise dabei, eigenen Modelle zu entwickeln, um Content bezahlt und bezahlbar zu machen. Auch, ob Inhalte käuflich sind bzw. wer damit handeln kann und wie, ist eine Frage, die sich freie Autorinnen und Autoren stellen.

Rund 100 Tag nach dem Start der deutschen „Huffington Post“ und den damit verbundenen Debatten um Bezahlung von Content und von Journalisten fragen wir: Wie sieht es aus in der deutschen Online-Presselandschaft? Gibt es neue Erkenntnisse um die Finanzierung von Journalismus? Hat sich etwas geändert oder stehen wir erst am Anfang und sind noch kein bisschen weiser, was Sicherung von Qualität und Journalismus im Web angeht und die richtige Bezahlung für hochqualitativen Content?

Eingeladen sind  neben interessierten Digital Media Women und Freunden unter anderm die Studierenden der BAW, Mitglieder des Journalistinnenbundes, Freischreiber und Bloggerinnen. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch und eine spannende Diskussion!

BAW

Details

Was: Podiumsdiskussion: „Content im Web – wer soll das bezahlen?“, Themenabend der DMW München
Wann: Mittwoch, 19. Februar, 19 Uhr
Wo: im Atrium der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing e.V. (BAW), Orleansstraße 34, 81667 München
Anmeldung: über Mixxt, Xing oder via Mail an muenchen(at)digitalmediawomen.de
Sonstiges: Die Anmeldung ist kostenlos. Wie immer sind auch Männer herzlich willkommen.


Du bist noch nicht Teil der DMW-Community? Dann werde kostenlos Mitglied – du musst dafür lediglich erklären, was dich zur Digital Media Woman (oder zum DMW-Sympathisanten) macht. In unserer Mixxt-Community findest du die geballte Kompetenz von mehr als 1.000 Frauen und Männern aus ganz Deutschland.

Tags: , , , , , , , , , ,

2 Antworten zu "Podiumsdiskussion bei den #dmwMuc: „Content im Web – wer soll das bezahlen?“"

  1. […] 3.2. Podiumsdiskussion bei den #dmwMuc: “Content im Web – wer soll das bezahlen?” (Digital Media Women) […]

  2. John sagt:

    Die Frage ist doch, wofür bezahlen? Damit man, wenn man Kritik am Euro oder Europa formuliert, anschließend von Qualitätsjournalisten mit Wörtern wie „Anti-Europäer“ oder „Nationalist“ indirekt in die braune Ecke gestellt wird? Wo ist das Qualität, wenn man nur die Sprüche der Europolitiker nachplappert? Das können Hobbyjournalisten a la Huffingtonpost besser und günstiger machen. 60% der Eurorettungsgelder gehen wieder an Banken, also ist die Eurorettung auch eine Bankenrettung. Aber nur gefühlte 40% der Journalisten sind bereit, das ehrlich zu thematisieren. Alle anderen schreien bei Kritik nur laut KETZER und ANTI-EUROPÄER. Dafür soll ich zahlen, ernsthaft?

Eine Antwort hinterlassen